Keilrahmen mit Leinwand | Sparbild alles rund um Ihr Foto

Keilrahmen mit Leinwand

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Ein Keilrahmen ist eine rahmenförmige Konstruktion, die meist aus Nadelhölzern wie Fichte, Tanne oder Kiefer besteht. Eine Leinwand, die anschließend grundiert und bemalt wird, wird auf dem Keilrahmen aufgespannt und mit Heftklammern befestigt. Durch Eintreiben der  Keile in die Eckverbindungen können die Rahmenleisten gegeneinander gespreizt und dadurch die Leinwand gespannt werden. 

Für die Malerei eignen sich viele Gewebe sowohl aus natürlichen als auch aus synthetischen Fasern. Die Gewebestruktur hat einen erheblichen Einfluss auf die stofflich-gestalterische Wirkung. Die verschiedenen Kunstepochen hatten auch ihre unterschiedlichen Vorlieben. In der älteren Kunst bevorzugte man Stoffe aus Hanffaser, die sehr robust waren. Die Knoten, die in jedem handgewebten Stoff zu finden sind, wurden mit einem Hammer flach geschlagen. Beim mehrmaligen Vorleimen wurden sie immer wieder zwischendurch angeschliffen, um die Oberfläche möglichst zu glätten.

Die Industrialisierung brachte die Möglichkeit der mechanisch gewebten Stoffe. In dieser Zeit verbreiteten sich Baumwollstoffe unter den Künstlern. In der moderneren Malerei fand man wieder zurück zu den handgewebten Hanfstoffen und setzte bewusst die Struktur als Gestaltungsmittel ein. Heutige Leinwände sind üblicherweise aus Baumwolle oder Leinen gefertigt. Baumwolle ist günstiger aber weniger flexibel – Abdrücke im Gewebe können bestehen bleiben. Leinen ist teurer aber flexibler und es hält höhere Belastungen aus. Große Bilder sind daher meist aus Leinen gefertigt.

 

Quelle: Wikipedia